Das Leineschaf


Das Ursprungsgebiet des Leineschaf ist das Leinebergland und das Eichsfeld. 

Vor 70 Jahren gab es hier noch 65.000 Leineschafe, die überwiegend zu Beweidung von Hängen, Wegrädern und Stoppelfeldern eingesetzt wurden.

Billigimporte von Wolle und Fleisch und die Intensivierung der Landwirtschaft machen die Schafhaltung jedoch heute zunehmend unattraktiv, so dass immer mehr Betriebe aufgaben. 

Seit den 1960er Jahren wurden von einigen wenigen Züchtern in das ursprüngliche Leineschaf Texelschaf (wegen den besseren Fleischpartien) und Milchschafe (wegen der höheren Fruchtbarkeit und der besseren Milchleistung) eingekreuzt. 

In den 1980er Jahren wurden Leinschafböcke des ursprünglichen Typs aus Polen importiert und mit dem verbesserten Leineschaf verpaart.

Heute sind die Leineschafe die am stärksten vertretene Rasse in Niedersachsen. 

Aber auch in Hessen, Thüringen, Sachsen-Anhalt, Schleswig Holstein und in Sachsen gibt es wieder Leineschafzuchtbetriebe.